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Samstag, 16. März 2019 - 14:23 Uhr
Ausleben, durchleben



Dieser Baum erinnert mich sehr an mein momentanes Innenleben.

Er ist knorrig.
Er hat viele Zweige.
Er streckt sie in die Höhe.
Er freut sich auf den Frühling.

Das sehr schwankhafte Wetter macht ihm zu schaffen.
Wann kommen wohl die ersten Knospen?
Sicher ist, dass sie kommen.
Standhaft steht er da und lässt dies alles auf sich wirken.

Ich habe dies auch im Meeting geteilt und es gab sehr gute Beiträge dazu.

Ich wurde daran erinnert, dass ich am Anfang solche Zustände fast nicht aushalten konnte.

Ja, dass es sogar Zeiten gab, in denen ich diese mit Alkohol betäubte.

Heute kann ich meine Gefühle zulassen und ihnen ihren Platz einräumen.

Sie dürfen auch da sein, sie gehören zu mir.

Nach dem Meeting ging ich sehr zufrieden nach Hause, denn ich bin dankbar, dass ich in all den 24 Std gelernt habe, alles, was da kommt anzunehmen und durchzuleben.

Anfügen möchte ich noch, dass ich ein durchaus positiv erfülltes, aktives Leben geniessen darf.

Aber eben, alles, was da ist, darf da sein und ich bin glücklich.

Glücklich und dankbar, heute das erste Glas stehen zu lassen.

In tiefer AA Verbundenheit Jolanda, Alkoholikerin




Montag, 11. März 2019 - 22:21 Uhr
Mein Entscheid für meinen Weg



Dieses Wochenende durfte ich mit unseren frankophonen Freunden in St. Maurice im Valais verbringen.

Auch wenn das Wetter nicht gerade der allgemeinen Erwartungshaltung vom Wallis entsprach, war es ein sehr schönes Wochenende.

Ich habe mich wohl gefühlt inmitten der Freunde aus der Westschweiz, aus Frankreich und Belgien. Es waren da sehr viele Leute die ich bereits kannte, aber ich durfte auch neue Leute kennen lernen. Die Herzlichkeit der Begegnungen schien mir noch eine Spur wärmer als bei uns den etwas "nüchternen" Deutschschweizern auf dieser Seite des Röstigrabens.

Beim Heimfahren bin ich dann ein bisschen ins Sinnieren gekommen:
Was wäre wohl aus mir geworden, wenn ich damals den Weg aus der Sucht nicht genommen hätte? wenn ich auf dem falschen Weg geblieben wäre?

Sicher ist, es war die richtige Entscheidung, gut habe ich damals den richtigen, meinen Weg genommen. Ich hätte all die für mich wichtigen Freunde - die mich begleiten- nicht kennen gelernt und ich bin überzeugt, dass ich - dank meiner Trockenheit- noch viele neue Freunde kennen lernen darf.

Einer meiner Lieblingssprüche:
Ich bin noch nicht da wo ich sein sollte, aber ich habe zu danken, dass ich nicht mehr dort bin, wo ich mal war. Ich bin auf dem Weg, jeden Tag geht es weiter..

Felix, überzeugt von meinem Weg und dankbar, dass es meine Freunde gibt!


Sonntag, 10. März 2019 - 21:35 Uhr




"Solange ich vermied, Risiken einzugehen,
sass mir die Angst ständig im Nacken.

Nun gehe ich hindurch - und komme oft
unversehrt am anderen Ende wieder heraus.

Ich muss nicht mehr pausenlos auf mögliche
Gefahren lauern.

Stattdessen kann ich mich damit beschäftigen
zu leben."

"Wunderbare Dinge können heute geschehen,
weil ich es richtig spannend finde,

an meinem eigenen Leben wieder beteiligt zu sein."


Mut zur Veränderung 10. März


In dankbarer Verbundenheit
Brigitte






Samstag, 9. März 2019 - 18:23 Uhr



Heute habe ich an unserer Komiteesitzung
einiges lernen dürfen.

Meine WAHRNEHMUNG der Dinge muss nicht
zwangsläufig der WAHRHEIT entsprechen.

Meine Haltung, meine Ideen, meine Vorstellungen
wie die andern denken, ohne dass wir uns darüber

ausgetauscht haben, kann dazu führen, dass ich
voreingenommen auf Situationen reagiere -

ohne es zu bemerken.

Ich bin dankbar, dass ich im geschützten Raum
unserer Gemeinschaft immer wieder Gelegenheit

habe, meine Konditionierung durch den Alkoholismus
und mein verdrehtes Denken zu erkennen - ohne dafür

gemassregelt oder verurteilt, kleingemacht oder
belächelt, beschimpft oder verunglimpft zu werden.

Ich bin dankbar, dass ihr mir dann Mitgefühl und
Verständnis, Respekt und Angenommensein zeigt,

wenn ich eine Wolke im Kopf herumtrage und
die Weisheit und Klarheit meiner Höheren Macht

mich gerade nicht erreichen kann.

In tiefer Verbundenheit,
Brigitte


"Heute will ich mich daran erinnern,
dass Unsicherheit kein Fehler,

sondern eine Chance ist.

Alles, was ich tue, und alles, was meinen
Lebensweg kreuzt - Menschen, Situationen,

Ideen -, trägt möglicherweise zu meinem
Wachsen und meinem Verständnis der Dinge bei."

Mut zur Veränderung 9. März




Sonntag, 3. März 2019 - 13:31 Uhr



Wenn du verstehst,

sind die Dinge genau so
wie sie sind.


Wenn du nicht verstehst,

sind die Dinge genau so
wie sie sind.

Zen-Sprichwort


In tiefer Verbundenheit
Brigitte






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